Lehramt im Masterstudium

Der Studiengang Master of Education im Fach Philosophie folgt der Grundeinsicht, dass Fachwissenschaft und Fachdidaktik nicht unabhängig voneinander, sondern stets im Zusammenhang zu denken sind.

MAE 1: Das Kooperationsmodul Fachwissenschaft und Fachdidaktik, Bildung und Unterricht

Dieses Modul umfasst eine Lehrveranstaltung zur Philosophie der Bildung (FD 3.1) sowie ein Tandem aus einer fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltung mit schulfachbezogenem Thema und einer direkt darauf bezogenen fachdidaktischen Lehrveranstaltung zur schulpraktischen Umsetzung (FD3.2).  

FD 3.1: Philosophie der Bildung

Ziel ist es, in Auseinandersetzung mit wesentlichen Konzepten der Bildungstheorie einen differenzierten Bildungsbegriff zu entwickeln und ausgehend von ausgewählten philosophiedidaktischen Ansätzen den spezifischen Beitrag des Philosophieunterrichts zur Bildung zu diskutieren. 

FD 3.2: Tandem fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Seminar

Hier bilden ein fachwissenschaftliches Seminar und ein fachdidaktisches Seminar ein Tandem. Den Schnittpunkt bilden dabei Fragen zur Didaktisierung. Dabei gilt es zu prüfen, inwiefern spezifische Fachinhalte im Philosophieunterricht eingesetzt werden können, wobei bereits erworbene Kenntnisse in der Fachdidaktik, Methodik und Unterrichtsplanung vertieft und erweitert werden.

Praxissemester

Im Rahmen des Praxissemesters mit dem Dachthema »Heterogenität« sollen sich fachwissenschaftliche, fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Erfahrungen und Erkenntnisse verbinden. Im achtwöchigen Master-Praktikum sollen die Studierenden den Schulalltag kennen lernen und sich mit den Anforderungen an die Lehrerrolle intensiv auseinandersetzen. 

FD 3.3: fachdidaktische Vorbereitung im Praxissemester

Von dem Prinzip des »forschenden Lernens« ausgehend und dem Dachthema »Heterogenität« folgend, werden die Studierenden auf das Masterpraktikum im Rahmen des Praxissemesters vorbereitet. Es wird nach den für den Philosophieunterricht relevanten Aspekten der Heterogenität gefragt, die Grenzen und Möglichkeiten empirischer Forschungsmethoden diskutiert und auch Aspekte der Inklusion besprochen. Dies geschieht in Hinblick auf eigenständiger Unterrichtsplanung und der selbständigen Formulierung von Leitfragen zur konstruktiven Reflexion eigener Unterrichtspraxis.