Tätigkeitsfelder

Meine Forschungsschwerpunkte liegen derzeit vor allem in der theoretischen Philosophie und hier der Wissenschafts- und Technikphilosophie. Im Anschluss an meine Promotion, die sich der Kunst- und Sprachphilosophie Maurice Merleau-Pontys widmete, war ich wiederholt an interdisziplinären Forschungsprogrammen beteiligt, zum Beispiel am Interfakultativen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Graduiertenkolleg „Bioethik“) und als Leiterin einer Nachwuchsgruppe zu historischen und philosophischen Fragen der Neurowissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Ich interessiere mich besonders für das Verhältnis von Wissenschaft und Technik. Das schließt Fragen nach dem Wandel wissenschaftlicher Erkenntnispraxis oder die Translation von Methoden und hiermit verbundenen Bewertungsregimen in Forschungsbereiche bzw. Wissenschaftsfelder ein. Meine Habilitationsschrift setzte sich in systematischer Hinsicht mit der Frage auseinander, inwiefern technische, methodische und epistemische Normen (sogenannte „Standards“) Einfluss darauf nehmen, ob eine bestimmte Herangehensweise als wissenschaftliches Verfahren wahrgenommen wird und wie wir Daten, die auf dieser Basis erhoben werden, bewerten.

Begleitend zu den wissenschaftsphilosophischen Grundsatzfragen habe ich mich - in Forschung wie Lehre - immer wieder auch mit Fragestellungen der Ethik, der politischen Philosophie bzw. Sozialphilosophie auseinandergesetzt. Hinzu kam die Lehre im Querschnittsfach Geschichte, Philosophie und Ethik der Medizin bzw. im Masterstudiengang Medizinethik an der Universität Mainz. Sowie interdisziplinäre Seminare u.a. an der TU Darmstadt, an denen Studierende verschiedener Studienfächer und Fachbereiche teilnahmen.

Seit November 2017 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dort vor allem in die Lehre im Zertifikatsstudiengang Forschungsethik eingebunden.