Zwischen Mängelwesen und Maß aller Dinge – Anthropologisches Denken in der Antike

Gründungstagung der AG »Philosophische Anthropologie in der Antike«

Vom 18.-20.06.2015 veranstaltete der Lehrstuhl für Praktische Philosophie in Kooperation mit der Gesellschaft für antike Philosophie die Tagung „Zwischen Mängelwesen und Maß aller Dinge. Anthropologisches Denken in der Antike“. Mit der internationalen Tagung soll zugleich eine neue Arbeitsgruppe zur „Philosophischen Anthropologie in der Antike“ innerhalb der GANPH gegründet werden.

Die Vorträge und die Arbeitsgruppe haben sich sowohl mit verschiedenen historischen Phasen (archaische Dichtung, Naturphilosophie, Sophistik, klassische Philosophie, Hellenismus, frühes Christentum) als auch mit divergierenden systematischen Verständnisweisen des Menschen (Naturphänomen, Maß des Seins, Mängelwesen) beschäftigt. Angesichts der Tatsache, dass in der Antike die heute ausdifferenzierten Disziplinen oftmals noch im Zusammenhang betrieben wurden, waren verschiedene Disziplinen (Philosophie, Philologie, Theologie, Geschichte, Kunstwissenschaften etc.) vertreten und eingeladen. Die philosophische Diskussion von Problemen, die durch eine fragmentarische Überlieferung philosophischer Schriften entstehen, konnte auf diese Weise mit Zugriff auf andere Quellen, wie bspw. historisch-politische Schriften, literarische Texte oder Kunstgegenstände, ergänzt werden.

Weiter Informationen finden Sie im Flyer und auf dem Plakat.