Dr. Melanie Reichert

wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Melanie Reichert

 

Vita

  • 2021
    Fellow in Residence am Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar (bewilligt)

  • 2019

    Promotion in Philosophie, Titel der Dissertation: „Kultur in Stücken. Barthes, Brecht, Artaud“
    Gutachter: Prof. Dr. Ralf Konersmann (Philosophisches Seminar, CAU Kiel),
    Prof. Dr. Gerald Siegmund (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Universität Gießen),
    Prof. Dr. Ludger Schwarte (Kunstakademie Düsseldorf)

    Auszeichnung mit dem Preis der Philosophischen Fakultät für die beste Dissertation des Jahres 2019.

  • WS 17/18
    Gastdozentur am Institut für Philosophie der Universität Wien
  • seit 2017
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der CAU Kiel
  • 2016
    Aufnahme in die NachwuchsforscherInnengruppe "Theater als Kritik" der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, verbunden mit einem Arbeitsstipendium
  • seit 2015
    Lehrbeauftragte an der Muthesius Kunsthochschule Kiel
  • seit 2015
    Assoziiert mit dem Studies in Performing Arts and Media Research Centre (S:PAM) unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina Pewny und Prof. Dr. Christel Stalpaert, Universität Gent
  • 2011 – 2017
    Lehrbeauftragte am Philosophischen Seminar der CAU Kiel
  • 2010 – 2012
    Regie- und Dramaturgietätigkeiten am Thalia Theater Hamburg, den Städtischen Bühnen Münster und an der Oper Kiel
  • 2005 – 2010
    Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Manfred Sommer und Prof. Dr. Wolfgang Kersting, Philosophisches Seminar der CAU Kiel
  • 2003 – 2010
    Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel:
    Philosophie, Mittlere/Neuere Geschichte, Ur- und Frühgeschichte
    Abschluss: Magistra Artium
  • 2002 – 2003
    Studium an der Universität Trier:
    Philosophie, Kunstgeschichte, Anglistik

Forschung

  • Ästhetik
  • Kulturphilosophie
  • Serendipität und Überraschung
  • Abweichung, Kritik und Subversion
  • Philosophische Methodologie
  • Künstlerische Epistemologien
  • Theatralität, Performativität

Lehre

WS 20/21

  • S: Philosophische Essayistik II: Digitalität, Einsamkeit und subversive Körper
  • S: Einführung in das Verfassen von Texten im Fach Philosophie

SS 2020

  • S: Philosophische Essayistik
  • S: Einführung in das Verfassen von Texten im Fach Philosophie

WS 19/20

  • S: Philosophie der Fotografie
  • S: Arbeiter und Angestellte
  • S: Einführung in die Interpretation philosophischer Texte

SS 2019

  • S: Kant: Kritik der Urteilskraft
  • S: Einführung in die Interpretation philosophischer Texte

WS 18/19

  • S: Unmögliches Denken: Nietzsche, Artaud, Bataille
  • S: Baumgarten: Ästhetik
  • S: Einführung in das Verfassen wissenschaftlicher Texte im Fach Philosophie

SS 2018

  • S: Politische Kunst?
  • S: Einführung in die Interpretation philosophischer Texte

WS 17/18

  • S: Philosophie des Mythos: Cassirer, Adorno/Horkheimer, Blumenberg, Hübner
  • S: Der Mythos bei Adorno und Barthes (Universität Wien, Institut für Philosophie)
  • S: Textwerkstatt: Freie Textentwicklung (MKH Kiel)

SS 2017

  • S: Philosophie und Theater
  • S: Roland Barthes: Schriften zur Mythologie, Kunst und Kritik 
  • S: Textwerkstatt: Freie Textentwicklung (MKH Kiel)

WS 16/17

  • S: Textwerkstatt: Schwerpunkt Nietzsche und Bataille
  • S: Einführung in die Arbeit am Text (MKH Kiel)

SS 2016

  • S: Textwerkstatt: Schwerpunkt Theorien der Postmoderne und der Avantgarde
  • S: Einführung in die Arbeit am Text (MKH Kiel)

WS 15/16

  • S: Textwerkstatt: Schwerpunkt Heidegger: Kleinere Texte zur Kunst
  • S: Einführung in die Arbeit am Text (MKH Kiel)

SS 2015

  • S: Textwerkstatt: Schwerpunkt Theorien der Fotografie und der Digitalität (Muthesius Kunsthochschule Kiel)

WS 14/15

  • S: Judith Butler: Unbehagen der Geschlechter

WS 13/14

  • S: Aristoteles: Poetik 

SS 2012

  • S: Aristoteles: Nikomachische Ethik 

WS 11/12

  • S: Philosophie der Geschlechterdifferenz

Publikationen

Monographie

  • (2020): Kultur in Stücken. Barthes, Brecht, Artaud. Transcript Verlag, Bielefeld. (https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5360-1/kultur-in-stuecken/)

Aufsätze

  • (im Ersch.) Ghost in the machine. Rezension zu: Avantgarden und Avantgardismus. Programme und Praktiken emphatischer kultureller Innovation, hg. v. Andreas Mauz, Ulrich Weber und Magnus Wieland. Göttingen, Wallstein Verlag 2018. In: Zeitschrift für Kulturphilosophie. Meiner Verlag.
  • (im Ersch.) Feine Unterschiede. In: Anne Döring/Melanie Reichert (Hg.): Eine gewisse Liebe zur Symmetrie. Textem Verlag, Hamburg.
  • (2020) Überschreitung im Zeitalter der Entgrenzung. Überlegungen zu Ökonomie, Moral und Erotik. In: Hilmar-Schmiedl-Neuburg/Markus Hodec (Hg.): Literatur und Leib. Philosophische Perspektiven. Bautz Verlag, Nordhausen.
  • (2020) Artaud, Barthes und der Mythos der Kritik. Überlegungen zu den Bedingungen der Möglichkeit einer Verbindung von Theater und Kritik. In: Forum modernes Theater. Narr/Francke/Attempto Verlag. (peer-reviewed)
  • (2019) Kleine Epistemologie der Essayistik: Roland Barthes’ Theatrum philosophicum. In: Hilmar-Schmiedl-Neuburg/Benjamin Kaiser (Hg.): Philosophie und Literatur. Bautz Verlag, Nordhausen.
  • (2018) Nomadisieren zwischen den Formen. Das Theater der Grausamkeit auf der Bühne des Subjektils. In: MAP#9 – Das Buch als Archiv-Raum und Medium der Kunst.
  • (2017) Der heterologische Gott. Roland Barthes über die Grenzen und Potentiale des Schreibens mit Artaud. In: Zeitschrift für Kulturphilosophie 2017/1. Meiner Verlag.
  • (2017) Roland Barthes: Artaud – schreibweise/figur. Übersetzung aus dem Französischen. In: Zeitschrift für Kulturphilosophie 2017/1. Meiner Verlag.
  • (2016) Dramaturgien des Unbegrifflichen. In: Milena Cairo, Moritz Hannemann, Ulrike Haß, Judith Schäfer (Hg.): Epsiteme des Theaters. Aktuelle Kontexte von Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit. Transcript Verlag, Bielefeld.
  • (2016) Verführen statt Verstehen. Rezension zu Ralf Bohn: Szenische Hermeneutik. Verstehen was sich nicht erklären lässt. Bielefeld: Transcript 2015 (Reihe Szenografie und Szenologie). In: Zeitschrift für Kulturphilosophie 2016/1. Meiner Verlag.

Vorträge und künstlerische Kooperationen

  • (Oktober 2020) »An den Grenzen der Ideologiekritik. Zur Pharmakologie kultureller Formung«, gehalten auf dem Kongress »(B)Ordering cultures« der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, 08.-10.10.2020, Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • (Juni 2019) »Eine gewisse Liebe zur Symmetrie«. Konzeption einer Ausstellung bestehend aus einer Videoinstallation und einem Essayband, initiiert von Anne Döring, gemeinsam mit Marlene Denningmann und Nils Küppers. 15.06.-01.09.2019, Prima Kunst Container in der Stadtgalerie Kiel
  • (Januar 2019) »gezeigt, getan«. Ausstellung mit Künstler_innengespräch kuratiert von Melanie Reichert gemeinsam mit Prof Dr. Annika Frye im Rahmen des Symposiums »Kunst an den Rändern« des Forums für Interdisziplinäre Studien, 24.-26.01.19, Muthesius Kunsthochschule Kiel
  • (Juni 2018) »Kleine Epistemologie der Essayistik: Theatralität, Performativität, Choreographie«, gehalten auf der internationalen Gemeinschaftstagung »Philosophie und Literatur« des Instituts für deutsche und französische Philosophie der Karls-Universität Prag und des Philosophischen Seminars der Universität Kiel, 15.-16.06.18, Karls-Universität Prag
  • (November 2017) »Subversion und Haltung. Überlegungen zum Theater Artauds«, gehalten auf dem Kongress »Bewegende Körper/Bodies in motion« der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, 16.-18.11.17, Universität Gent
  • (November 2016) »Antonin Artaud und der Mythos der Kritik«, Keynote auf dem Kongress »Theater als Kritik« der Gesellschaft für Theaterwissenschaften, 3.-6.11.16, Universität Frankfurt und Universität Gießen
  • (September 2016) »Überlegungen zu einer Ästhetik der Teilhabe im Theater Artauds«, im Rahmen der Vortragsreihe des DFG Teilprojekts »Mediale Teilhabe« unter der Leitung von Prof. Dr. Elke Bippus, Zürcher Hochschule der Künste
  • (März 2016) »Dramaturgy as genetic research?«, gehalten auf dem Kongress »Tracing Creation. Genetics, Genes and Genealogies of Performance«; Research Centre of Visual Poetics, 8.-11.03.16, Universität Antwerpen
  • (Dezember 2015) »Theater als Wissen der Kultur«, gehalten auf der Konferenz »Theater als [H]Ort des Wissens. Ästhetik – Institution – Effekt«, 14.-15.12.15, Universiteit Gent
  • (Oktober 2015) »Orchid and wasp. Towards a rhizomatic perspective on aesthetic criticism«, gehalten bei einer Doctoral School zum Thema »Art and Capitalism« bei Prof. Dr. Katharina Pewny und Prof. Dr. Bojana Kunst, Institut für Theaterwissenschaften, Universität Gent in Kooperation mit der Vrijen Universiteit Brussel und der Katholieken Universiteit Leuven
  • (September 2014) »Dramaturgien des Unbegrifflichen«, gehalten auf dem Kongress »Episteme des Theaters« der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, 25.-28.09.14, Ruhr-Universität Bochum