Zwischen Mängelwesen und Maß aller Dinge – Anthropologisches Denken in der Antike Gründungstagung der AG »Philosophische Anthropologie in der Antike«

24.03.2016

Am 18.-20.06.2015 veranstaltet der Lehrstuhl für Praktische Philosophie in Kooperation mit der Gesellschaft für antike Philosophie die Tagung „Zwischen Mängelwesen und Maß aller Dinge. Anthropologisches Denken in der Antike“. Mit der internationalen Tagung soll zugleich eine neue Arbeitsgruppe zur „Philosophischen Anthropologie in der Antike“ innerhalb der GANPH gegründet werden.

Die Vorträge und die Arbeitsgruppe werden sich sowohl mit verschiedenen historischen Phasen (archaische Dichtung, Naturphilosophie, Sophistik, klassische Philosophie, Hellenismus, frühes Christentum) als auch mit divergierenden systematischen Verständnisweisen des Menschen (Naturphänomen, Maß des Seins, Mängelwesen) beschäftigen. Angesichts der Tatsache, dass in der Antike die heute ausdifferenzierten Disziplinen oftmals noch im Zusammenhang betrieben wurden, sind verschiedene Disziplinen (Philosophie, Philologie, Theologie, Geschichte, Kunstwissenschaften etc.) vertreten und eingeldan. Die philosophische Diskussion von Problemen, die durch eine fragmentarische Überlieferung philosophischer Schriften entstehen, kann auf diese Weise mit Zugriff auf andere Quellen, wie bspw. historisch-politische Schriften, literarische Texte oder Kunstgegenstände, ergänzt werden.

Datum: 18. – 20. Juni 2015
Ort: Kunsthalle zu Kiel, Düsternbrooker Weg 1, 24105 Kiel
Organisation: Dr. Viktoria Bachmann; Dr. Raul Heimann
Kontakt: bachmann@philsem.uni-kiel.de; raul.heimann@fu-berlin.de

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten trotzdem freundlichst um eine Anmeldung bis zum 10.06.2015.

Weiter Informationen finden Sie im Flyer und auf dem Plakat.